HerzraumReiki: Was ist das, wie es wirkt und was du als Frau ab der Lebensmitte wissen solltest

Reiki: Was ist das, wie es wirkt und was du als Frau ab der Lebensmitte wissen solltest

Reiki ist eine aus Japan stammende Form der Energiearbeit, die viele Frauen zunächst skeptisch macht – und dann oft positiv überrascht. Denn es fühlt sich nach einem Wieder-Ankommen im eigenen Körper an. So als ob man endlich einfach mal sein darf, wer man ist. Das Besondere ist: Du hast es selbst in der Hand.
Karin Buttinger in der Reiki-Behandlung

Inhalt

Reiki kannst du dir jederzeit selbst geben – ganz entspannt und bekleidet, indem du einfach deine Hände sanft auflegst. Der einzige Schritt zu Beginn ist eine sogenannte Einweihung durch eine Reiki-Lehrerin oder einen Reiki-Lehrer. Dabei wird der Zugang zum Energiefluss geöffnet.

Reiki hat nichts mit Religion zu tun und du brauchst keine besonderen Vorkenntnisse – auch dein Alter spielt dafür keine Rolle. Frauen mit einem vollen Alltag schätzen diese Einfachheit besonders – weil es keinen zusätzlichen Druck macht, sondern sich leicht integrieren lässt. Eine Sehnsucht, die viele haben und manchmal beginnt sie ganz leise.

So war es zumindest bei mir. Ich war 53 Jahre alt, als ich zum ersten Mal von Reiki hörte. Was damals begann, entwickelte sich für mich zu einer echten Liebesgeschichte – mit kleinen Hoppalas am Anfang. Von „Ich spüre ja gar nichts“ bis hin zu dem Mut, mein Leben neu auszurichten. Es war meine Brücke zu einem energievollen Leben. Mein Körper war gebeutelt von einem sehr leistungsorientierten Beruf. Ich war an einem Punkt, an dem ich zwar spürte, es stimmt bald gar nichts mehr, aber ich hatte keine Perspektive. 
Doch, wie es so ist, das Leben führte mich. Ich hörte von Reiki und buchte meine erste Fern-Energieübertragung – sie war echt ein Desaster, denn ich spürte nichts und dachte, mit mir stimmt etwas nicht. Es war all der Stress, der mir in den Knochen saß und in mir alles dicht machte.
Dennoch blieb ich dran, denn irgendwie spürte ich, das kann mich befreien.
Und ja, mein Körper erholte sich und auch meine Seele bekam wieder Raum. Ich begann mich wieder zu fühlen. Innerhalb weniger Monate veränderte sich mein gesamter Zustand, ich schlief wieder besser, war gut gelaunt und vor allem hatte ich wieder einen klaren Kopf und es regte mich nichts mehr so schnell auf. Mein Leben war wieder voller Energie, kein Dauermüde-Sein mehr. Durch diese neu gewonnene Kraft begann ich auch beruflich einen neuen Weg.
Seit 2020 begleite ich Frauen auf ihrem Reiki-Weg in meiner Herzraumschule. 

In diesem Artikel nehme ich dich mit in die Reiki-Welt und vielleicht entsteht dabei ganz von selbst die Frage für dich: Was ist Reiki eigentlich und wie wirkt es? 

Reiki – was bedeutet das Wort 

Das Wort Reiki stammt aus dem Japanischen und setzt sich aus zwei Silben zusammen: Rei und Ki.

Rei wird mit „universell“ übersetzt – im Sinne von etwas, das uns alle umgibt und verbindet.
Ki beschreibt die Lebensenergie, also das, was in jedem von uns fließt und uns lebendig hält.

Zusammen wird Reiki daher häufig als universelle Lebensenergie bezeichnet.

Wie Reiki entdeckt wurde

Mikao Usui (1865–1926), Begründer der Reiki-Methode. Bild: Public Domain / Wikimedia Commons

Viele vermuten, dass Reiki schon tausende Jahre alt ist – tatsächlich entstand es erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Reiki stammt ursprünglich aus Japan. Als Begründer gilt Mikao Usui (1865–1926), weshalb oft auch von Usui Reiki gesprochen wird.

Über sein Leben gibt es verschiedene Überlieferungen. Was jedoch deutlich wird: Usui war ein Mensch, der sich intensiv damit beschäftigt hat, wie sich innere spirituelle Entwicklung im Alltag leben lässt. Er selbst nannte es: „die geheime Methode, das Glück einzuladen“.

Einer Überlieferung nach zog er sich im Jahr 1922 für 21 Tage auf den heiligen Berg Kurama zurück. Er soll dort in Stille, ohne Nahrung und ganz auf seine innere Praxis ausgerichtet gewesen sein. Als er schon aufgeben wollte, hatte er einen lebensverändernden Moment: Er nahm eine außergewöhnlich starke Lichtkraft wahr, die über ihn kam. Dies wird in der Reiki-Tradition als seine Erleuchtung beschrieben.

Aus dieser Erfahrung heraus entwickelte er schließlich eine Methode, mit der diese Energie bewusst weitergegeben werden kann – das, was wir heute als Reiki bezeichnen.

Mikao Usui (1865–1926). Bild: Public Domain / Wikimedia Commons

Reiki als Bewusstseinsweg und Lebenspraxis

Usui begann seine Reiki-Lehre weiterzugeben und eröffnete ein Zentrum für Behandlungen und Ausbildung. Der Überlieferung nach standen oft „viele Paar Schuhe vor dem Gebäude“ –  ein stilles Zeichen dafür, wie groß das Interesse an Reiki damals bereits war.

Auf dem Gedenkstein steht sinngemäß: „Reiki ist ein Weg, Körper und Geist zu verbessern und dadurch ein erfülltes Leben zu führen.“ Ein Gedanke, der auch heute noch erstaunlich aktuell ist.

Um diesen bewussten Lebensweg im Alltag zu unterstützen, formulierte Usui die Reiki-Regeln. Sie sind bis heute ein zentraler Bestandteil der Praxis und laden dazu ein, das eigene Leben bewusster zu gestalten.

Sie beginnen immer mit den Worten: „Nur für heute…“
Und genau darin liegt ihre besondere Kraft. 

Nur für heute…
…ärgere dich nicht
…sorge dich nicht
…sei dankbar
…arbeite ehrlich an dir
…sei freundlich zu allen Lebewesen

Sie erinnern daran, dass Veränderung nicht im Außen beginnt, sondern in der eigenen Haltung.

Oft zeigt sich: Wenn der Geist ruhiger wird, folgt der Körper ganz von selbst.

Reiki und körperliches Wohlbefinden

Erstaunlicherweise wurde damals die Steigerung des körperlichen Wohlbefindens nur als positiver Nebeneffekt wahrgenommen. Denn in den Anfängen von Reiki stand vor allem die spirituelle Entwicklung im Mittelpunkt. Man erkannte, dass ein ruhiger Geist einen gesunden Körper mit sich bringt – ein Gedanke, der auch im Westen im bekannten Leitsatz Mens sana in corpore sano zum Ausdruck kommt.

Doch bevor wir uns anschauen, wie Reiki heute angewendet wird, lohnt sich ein kurzer Blick darauf, wie diese Methode ursprünglich gelehrt wurde. 

Wie Reiki weitergegeben wurde

Der Japaner Mikao Usui gab Reiki an seine Schüler durch Reiju weiter. Reiju ist ein japanisches Wort und wird meist mit Einweihung oder Initiation übersetzt. Laut der Überlieferung gab er Reiki an 2000 Menschen weiter. Außerdem bildete Usui Reiki-Meister aus, die Reiki weitergaben und andere Menschen begleiteten. 

Wie Reiki in den Westen kam

Der Überlieferung nach war es Chujiro Hayashi, ein Meisterschüler Usuis, der eine eigene Reiki-Klinik gründete. Dort wurde Hawayo Takata (1900–1980), die zunächst als Patientin zu ihm kam, in Reiki unterrichtet.

Sie war es schließlich, die Reiki zuerst nach Hawaii und später in die USA brachte. Von dort aus verbreitete es sich weiter in viele Teile der Welt. Hawayo Takata prägte maßgeblich die Form, in der Reiki seit vielen Jahren im Westen weitergegeben wird – unter anderem durch die stärkere Einteilung in Reiki-Grade.

Reiki kann auf 3 verschiedene Arten angewendet werden – viele Frauen kennen nur eine davon

Viele stellen sich unter einer Reiki-Behandlung zunächst etwas Ähnliches wie eine Massage vor. Tatsächlich unterscheidet sich Reiki jedoch in einigen wichtigen Punkten – vor allem in der Art, wie es wirkt.
Hier findest du eine Übersicht der wichtigsten Unterschiede.

Reiki – sanft und ohne Druck

  • Die Reiki-Energie fließt durch die Person, die sie anwendet – ohne dass diese eigene Energie abgibt.
  • Über die Hände gelangt die Energie dorthin, wo sie gebraucht wird.
  • Dabei geht es vor allem um Entspannung und Ausgleich.
  • Reiki kann sowohl vor Ort als auch auf Distanz stattfinden.
  • Du bleibst dabei bekleidet.

Im Vergleich dazu: klassische Massage – gezielt und körperlich

  • Bei der Massage stehen Muskeln und Gewebe im Fokus.
  • Die Massage arbeitet mit Druck und körperlicher Kraft.
  • Sie findet immer vor Ort statt.
  • Die Behandlung erfolgt meist direkt auf der Haut.

1. Behandlung vor Ort:

Bei einer klassischen Reiki-Behandlung vor Ort liegst du meist entspannt auf einer Liege oder sitzt auf einem Stuhl.

Karin Buttinger bei einer Reiki-Behandlung vor Ort in St,Radegund, Oö

Typisch für eine Reiki-Sitzung ist:

  • Du behältst deine Kleidung an.
  • Die Hände der Reiki-Gebenden werden sanft auf bestimmte Körperstellen aufgelegt oder auch einige Zentimeter über dem Körper.
  • Die Behandlung verläuft ruhig und ohne Druck. 
  • Wie lange die Energie fließt, ist unterschiedlich – oft dauert eine Sitzung zwischen 45-60 Minuten.
  • Die Reiki-Energie fließt dorthin, wo sie gebraucht wird.
  •  Der Energiefluss kann sich verschieden anfühlen.
  • Wärme, Kribbeln, eine tiefe Entspannung und ein Gefühl von sich endlich mal fallen lassen wird oft geschildert.
  • Die Wirkung kann sich auch manchmal erst später zeigen.

Oft beginnt eine Sitzung mit einem kurzen Gespräch, sodass du in Ruhe ankommen kannst. Auch danach ist noch Raum, um über das Erlebte zu sprechen und es sanft nachwirken zu lassen.

Wie oft sollte man eine Reiki-Behandlung erhalten?

Das ist ganz individuell.
Manche nutzen Reiki nur gelegentlich, zum Beispiel in besonders stressigen Lebensphasen. Andere empfinden regelmäßige Behandlungen – etwa einmal im Monat – als wohltuende Unterstützung für ihr inneres Gleichgewicht.

Wenn du eine Reiki-Einweihung selbst erhalten hast, kannst du es jederzeit auch als Selbstbehandlung in deinen Alltag integrieren. Das empfinden viele als besonders entlastend, weil sie dadurch flexibel bleiben.

Was kostet eine Reiki-Behandlung?

Eine der häufigen Fragen ist, welche Kosten für eine Reiki-Behandlung entstehen. Die Preise können je nach Region und Erfahrung der Reiki-Gebenden variieren. Meistens liegen sie für eine Sitzung von etwa 60 Minuten zwischen 70 und 120 Euro.
Da Reiki als ergänzende Methode gilt, werden die Kosten in der Regel nicht von Krankenkassen übernommen.

2. Behandlung als Fern-Energieübertragung

Viele Frauen sind hier zunächst unsicher – und gleichzeitig überrascht, wie ruhig und intensiv sie die Energie wahrnehmen. Obwohl sich bei dieser Art der Behandlung die Reiki-Gebende und die empfangende Person nicht am selben Ort befinden.

Wie genau das abläuft, kann unterschiedlich aussehen:

Behandlung zu einem fixen vereinbarten Zeitpunkt

Du und die Reiki-Gebende vereinbaren einen fixen Zeitpunkt, an dem du die Reiki-Energie empfangen kannst. Wenn es soweit ist, machst du es dir bequem. Vielleicht bereitest du dir deinen Raum zusätzlich mit Duft oder Musik vor und dann genießt du den Energiefluss. Du wirst es wahrnehmen, wenn die Reiki Energie Übertragung beendet ist.

Behandlung innerhalb eines Zeitfensters

Viele empfinden es als zusätzlich entspannend, frei innerhalb eines Zeitfensters wählen zu können, so dass sich die Fern-Energieübertragung in ihren Tagesablauf harmonisch einfügt.
Die Befreiung von einem fixen Zeitpunkt nimmt einfach Druck raus.
So geht das ganz entspannt vor sich:

  • Du hast den Tag mit der Reiki-Gebenden vereinbart und ihr seid die Vorgehensweise gemeinsam durchgegangen.
  • Und nun die Besonderheit: Sie bereitet die Energie für dich vor und du kannst sie dir innerhalb eines Zeitfensters abrufen, üblicherweise innerhalb von 24 Stunden.
  • Du entscheidest nun für dich, wann es am besten in deinen Tagesablauf passt, um den Energiefluss zu aktivieren.
  • Danach heißt es einfach: genießen.

Du kannst es dir ein wenig wie ein Geschenk vorstellen, das für dich bereitsteht und du öffnest es in deinem eigenen Moment. 

Was kostet eine Reiki-Fern Energieübertragung?

Auch hier können die Preise unterschiedlich sein. Eine Fernbehandlung wird oft ähnlich wie eine Sitzung vor Ort berechnet – mit dem Vorteil für dich, dass keine Anfahrtszeit und -kosten entstehen.

Die Angebote für Reiki innerhalb eines Zeitfensters beginnen häufig ab 30 Euro.

3. Reiki als Selbstbehandlung – deine persönliche Selbstfürsorge-Routine

Ein sehr schöner Aspekt von Reiki ist, dass du es auch für dich selbst anwenden kannst. Viele erleben es deshalb nicht nur als Behandlung, sondern als eine Form von bewusster Selbstfürsorge – eine kleine Pause im Alltag. Wie eine Energietankstelle, die jederzeit für dich geöffnet ist.

Vielleicht fragst du dich jetzt: Wie viel Zeit brauche ich – und wann soll ich mir dafür überhaupt Zeit nehmen? Nach einer Eingewöhnungsphase berichten viele, dass oft schon der Gedanke an Reiki ausreicht, um den Energiefluss wahrzunehmen. Für manche Frauen ist das besonders entspannend, weil sie sich etwas Gutes tun können – ganz ohne zusätzliche Zeit. Gerade in einer Lebensphase, in der viele Verpflichtungen zusammenkommen, kann schon so ein kleiner Energieschub zwischendurch erstaunlich viel bewirken.

3 Selbstfürsorge Routinen mit Reiki, die jede für sich oder auch in der Kombination einfach in den Alltag zu integrieren sind:

Routine 1: Deine Reiki Me Time 

Zeitlich kannst du es dir gestalten, wie es für dich harmonisch und effektiv ist. Hier gibt es kein richtig oder falsch. 
Manche Frauen planen sich das einmal die Woche ein, andere haben ihre tägliche heilige halbe Stunde – so wie Sandra – ihre Geschichte kommt noch etwas später. Jede Frau gestaltet dies individuell für sich.
Diese Kombination aus Zeit nur für dich und dem bewussten Wahrnehmen des Energieflusses durch deine Hände wirkt oft überraschend harmonisierend.

Routine 2: Dein Alltag in der Reiki-Energie

Du verbindest dich mit Reiki zum Beispiel morgens und gehst danach deinen normalen Aktivitäten nach – mit dem Unterschied, dass dich die Reiki-Energie den ganzen Tag begleitet.

Viele Frauen beschreiben das als belebend und gleichzeitig beruhigend. Sie bleiben dadurch leichter in ihrer eigenen Mitte. Dinge, die im Außen geschehen, bringen sie weniger schnell aus der Ruhe. Und das Nein sagen wird leichter.

Mit dieser Routine kommst du leichter aus dem Gedankenrad und zurück in deinen Körper – ins Fühlen, in den Moment.

Routine 3: Reiki für bestimmte Situationen nutzen

Du kannst Reiki auch ganz gezielt für bestimmte Situationen nutzen – zum Beispiel dann, wenn etwas ansteht, das dich fordert oder innerlich bewegt:

  • für ein wichtiges Gespräch
  • in einer stressigen Phase
  • vor einer anstrengenden Fahrt
  • vor einem Zahnarzttermin

Auch das wird als sehr beruhigend und stärkend empfunden, zu wissen, in solchen Momenten nicht allein zu sein. Doch die Wirkung zeigt sich oft auch danach: Der Körper erholt sich schneller, Gespräche verlaufen ruhiger und klarer. Du bleibst mehr bei dir – und sagst, was gesagt werden will.

Manche nutzen diese Möglichkeit auch, um Situationen aus der Vergangenheit für sich innerlich zu klären und wieder in Balance zu bringen – zum Beispiel nach einem Gespräch, das noch nachwirkt oder wenn es Streit gab.

Mit der Zeit wird daraus mehr als nur eine Unterstützung für einzelne Momente – es wird ein Weg, dich selbst immer bewusster zu leben.

Was kostet eine Reiki-Selbstbehandlung?

Für die Selbstbehandlung investierst du einmal in eine Reiki-Einweihung oder Ausbildung. Die Kosten variieren je nach Region, Umfang und Erfahrung der Reiki-Lehrerin oder des Reiki-Lehrers.
Viele Frauen empfinden diese einmalige Investition als besonders wertvoll, weil sie Reiki danach jederzeit für sich selbst nutzen können.

Und genau daraus entsteht oft die nächste Frage:

Wofür Reiki noch angewendet werden kann

Neben der Anwendung für dich selbst gibt es noch eine weitere Möglichkeit, die besonders geschätzt wird:
Reiki bei anderen Menschen anzuwenden oder ihnen die Energie zu senden, natürlich immer nur mit deren Einverständnis.
Die Gründe, um Reiki empfangen zu wollen, können sehr unterschiedlich sein. Teilweise einfach, um zu entspannen oder als Unterstützung in herausfordernden Zeiten.
Eine Anwendung, die besonders Mütter und Großmütter sehr zu schätzen wissen, ist Reiki bei Kindern. Diese kommen oft ganz von selbst und fragen: „Oma, machst du mir Reiki?“

Oder – wie ein fünfjähriger Junge einmal zu seiner Mutter sagte: „Mama, schaltest du die Sonne an?“

Und nicht nur Kinder lieben Reiki. Auch Tiere spüren die Energie ganz intuitiv und kommen von selbst, wenn sie sie brauchen. Erst kürzlich zeigte sich diese Kraft wieder, als die Katze einer Freundin sogar in der Klinik war und – mit Reiki als zusätzliche Unterstützung – inzwischen wieder quicklebendig Mäuse fängt – so als ob nichts gewesen wäre.

Doch mit Reiki hast du noch viele weitere Möglichkeiten, die sich ohne extra Zeit im Alltag leicht integrieren lassen – ein paar Beispiele: 

  • Zum Energetisieren von Wasser.
  • Zum Energetisieren von Nahrungsmitteln.
  • Für deine Pflanzen für besseres Wachstum.
  • Zur Raumenergetisierung.

Durch die vielseitige Anwendung im normalen Leben geschieht mit der Zeit etwas Spannendes. Reiki ist dann nicht mehr etwas, das du nur anwendest – sondern etwas, das du lebst.

Schritte, um Reiki selbst anwenden zu können

Der 1. Schritt – der 1. Reiki-Grad

Um Reiki selbst anwenden zu können, braucht es als Basis immer eine Einweihung durch eine Reiki-Lehrerin oder einen Reiki-Lehrer. Dies bereitet dich auf diese Form der Energiearbeit vor. Alles Weitere ist optional – je nachdem, ob du deine Anwendungsmöglichkeiten erweitern willst. In Reiki werden diese Schritte als Grade bezeichnet. 

Der 2. Schritt – der 2. Reiki-Grad

Hier kommen zusätzlich Symbole hinzu, dadurch wird es zum Beispiel möglich, Reiki auch über die Ferne zu nutzen. 

Diese Symbole werden im Alltag ganz unterschiedlich eingesetzt – zum Beispiel:

  • Für den Schutz deiner eigenen Energie.
  • Für mehr innere Ruhe und Stabilität.
  • Beim Setzen von Grenzen.
  • Für eine klare, ruhige Kommunikation.
  • Für Erdung und Zentrierung.
  • Für mehr Klarheit im Denken.

Wie Reiki Sandras Alltag verändert hat

„Pah, … hätte nie gedacht, dass so eine kleine bewusste Pause mein Leben derart verändert“, so beschrieb Sandra einmal ihre Erfahrung. Sie war 52, als sie Reiki zum ersten Mal kennenlernte. 

Als sie im November 2022 zu mir kam, empfand sie ihr Leben als sehr schwer – und das sah man ihr auch an. Sie wirkte gezeichnet von den körperlichen Herausforderungen und dem Stress, der damit verbunden war.

Wir starteten mit Reiki-Fernübertragungen und kurz darauf mit ihrer ersten Einweihung. Ab diesem Zeitpunkt nahm sich Sandra jeden Tag nach der Arbeit bewusst Zeit für sich und gab sich selbst Reiki. Sie nannte es ihre „heilige halbe Stunde“.

Und genau hier begann sich etwas zu verändern. 
Ihr Körper erholte sich nach und nach.
Diese tägliche Pause wurde zu einem festen Anker in ihrem Alltag und zu einem Wendepunkt.

Sandra nahm sich selbst anders wahr mit: „Ich bin es mir wert, mich um mich zu kümmern.“

Auch ihre Familie spürte ihre Veränderung und respektierte diese Zeit, die sie sich nun für sich nahm. Sie sahen, wie es ihr gut tat, dadurch veränderte sich auch die Stimmung zu Hause. Sie schrieb mir einmal:

„Wir lachen endlich wieder miteinander…“

Auch in ihrem Arbeitsalltag zeigte sich diese Veränderung. Sandra arbeitet als Buchhalterin, sie begann, klarer für sich einzustehen. Sie setzte Grenzen, wo es nötig war und mit weniger Unterbrechungen konnte sie konzentrierter arbeiten.

Heute beschreibt sie sich selbst als eine strahlende Frau, die wieder mit sich verbunden ist.
„Ich bin jeden Morgen dankbar, gesund zu sein. Noch bevor meine Füße den Boden berühren, mache ich mir mein Reiki-Symbol auf die Fußsohlen – es trägt mich durch meinen Tag.“

Was als Unterstützung für ihre Gesundheit begann, wurde für Sandra zu einer tiefen Verbindung mit sich selbst und ihrem Leben.

Ihre Geschichte ist nur eine von vielen. Und doch zeigt sie etwas ganz Wesentliches:

Oft sind es nicht die großen Veränderungen, sondern die kleinen, regelmäßigen Momente der Selbstfürsorge, die etwas in Bewegung bringen.

Der Reiki-Weg – Schritt für Schritt

Vielleicht hast du jetzt sanft gespürt oder dir gedacht: Das will ich auch.

Reiki ist nichts, was du erst können musst – die Einweihung öffnet dir den Zugang, Reiki für dich selbst zu nutzen. Dies geschieht traditionell durch eine Reiki-Lehrerin oder einen Reiki-Lehrer. Sie verbindet dich bewusst mit der Reiki-Energie und ermöglicht dir dadurch, sie sofort selbst anwenden zu können.

Viele Frauen beginnen genau wie Sandra:
Nur für sich selbst.
Ganz ruhig.
Ohne Druck, ohne Erwartung.

Und mit der Zeit entsteht daraus oft etwas ganz Eigenes. Etwas, das dich selbst wieder neu wahrnehmen lässt.

Und genau so beginnt dieser Weg – denn alles beginnt mit einem ersten Schritt. 

Schritt 1: Der 1. Reiki-Grad 

Im ersten Grad lernst du die Grundlagen von Reiki und die Selbstbehandlung.
Viele beginnen hier, Reiki regelmäßig für sich selbst anzuwenden und andere durch Handauflegen zu unterstützen. Manche nutzen Reiki auch für Tiere und Pflanzen.

Schritt 2: Der 2. Reiki-Grad

Im zweiten Grad erweitern sich deine Möglichkeiten, zum Beispiel durch die Arbeit mit Symbolen und die Möglichkeit der Fern-Energieübertragung. 

Schritt 3: Der 3. Reiki-Meistergrad

Der Meistergrad vertieft deinen Weg noch einmal deutlich.
Hier steht oft die eigene Entwicklung und ein tieferes Verständnis von Reiki im Mittelpunkt – und vieles wird mit der Zeit klarer und einfacher.

Schritt 4: Der 4. Reiki-Lehrergrad

In diesem Grad kannst du später selbst Reiki weitergeben und andere Menschen auf ihrem Weg begleiten.

Die Bedeutung der Reiki-Lehrerlinie

In der Reiki-Tradition wird oft auch von einer Lehrerlinie gesprochen.
Damit ist die Weitergabe von Mensch zu Mensch gemeint – von Mikao Usui über seine Schüler bis heute.

Viele empfinden diese Verbindung als etwas sehr Wertvolles, weil sie zeigt, dass Reiki über Generationen hinweg weitergegeben wurde.

Weitere vertiefende Schritte

In den meisten Reiki-Schulen endet die Ausbildung mit dem Lehrergrad. Darüber hinaus gibt es weitere Grade, die jedoch seltener vermittelt werden. In meiner eigenen Arbeit begleite ich diesen Weg weiter – bis hin zum 19. Grad.

Wie eine Reiki-Einweihung abläuft

Karin Buttinger bei einer Reiki-Einweihung vor Ort in St.Radegund, Oö

Während einer Reiki-Einweihung öffnet die Reiki-Lehrerin oder der Reiki-Lehrer den Zugang zur Reiki-Energie. Dadurch wird es möglich, Reiki anschließend selbst anzuwenden. Viele erleben diesen Moment als sehr ruhig und tief entspannend. Manche nehmen Bilder wahr oder spüren Wärme. Oft ist es eine tief berührende Erfahrung und gleichzeitig immer sehr individuell.

Eine Reiki-Einweihung kann sowohl persönlich vor Ort als auch über die Ferne erfolgen. Viele Reiki-Lehrerinnen und Reiki-Lehrer arbeiten heute mit beiden Formen der Weitergabe, denn in ihrer Wirksamkeit unterscheiden sie sich nicht.

Was kostet eine Reiki-Einweihung oder Ausbildung

Die Investition für den ersten Reiki-Grad beginnt meistens ab etwa 250 Euro. Je nach Region und Begleitung kann die Investition variieren. Weitere Grade sind meist umfangreicher und können entsprechend mehr kosten. Der Vorteil ist, dass du einmal in dich investierst und Reiki dein Leben lang anwenden kannst. Und du entscheidest selbst, ob du Reiki nur für dich nutzt oder auch beruflich. 

Auch bei einer fundierten Reiki-Ausbildung zur Reiki-Lehrerin gibt es Unterschiede – je nach Region und vor allem danach, wie intensiv und persönlich die Begleitung gestaltet ist.

Reiki vor Ort oder online erleben

Reiki-Einweihungen oder Reiki-Ausbildungen werden sowohl vor Ort in einem Seminar als auch online angeboten. Viele schätzen den direkten Austausch und die gemeinsame Erfahrung in einer Gruppe. Bei – Online – ist für viele die Flexibilität wichtig und der Wegfall von Anreise und Übernachtung. Die Frauen sind oft positiv überrascht, wie viel Nähe innerhalb der Gruppe auch online entsteht.

Wichtig ist in beiden Fällen eine achtsame und fundierte Begleitung durch die Reiki-Lehrerin oder den Reiki-Lehrer.

Wie du selbst Reiki lernen kannst

Wenn du beim Lesen gespürt hast, dass dich dieser Weg ruft oder du ihn vertiefen willst, dann findest du in meiner Herzraumschule genau die Schritte, die zu dir passen.

Viele Frauen beginnen einfach für sich selbst:

  • Um wieder mehr bei sich anzukommen.
  • Um wieder gelassener zu sein.
  • Um besser zu schlafen.
  • Um mit einem klaren Kopf durch den Tag zu gehen.
  • Um sich durch Reiki den Alltag zu erleichtern.
  • Um für sich eine bewusste Lebensweise auf einfache Art umzusetzen.

So, wie es Mikao Usui einmal ausdrückte: „die geheime Methode, das Glück einzuladen.“

Wie Reiki wirkt – aus dem Alltag von Frauen ab der Lebensmitte

Die Wirkung von Reiki zeigt sich bei jeder Frau ganz unterschiedlich.
Was viele jedoch beschreiben: Sie fühlen sich genau in dem Bereich unterstützt, der für sie gerade wichtig ist. Diese selbstregulierende Wirkung wird oft als wohltuend und entlastend erlebt.

  • Körperliche Veränderungen
    • besserer Schlaf mit echter Erholung
    • mehr Entspannung
    • schnellere Regeneration
    Mentale und emotionale Veränderungen
    • mehr Gelassenheit im Alltag
    • ein ruhigerer Kopf
    • mehr innere Stabilität
    Veränderungen im Alltag und Leben
    • bewusstere Pausen 
    • klarere Grenzen 
    • mehr Freude am Leben

Besonders wertschätzen viele Frauen, dass sie dabei jederzeit die Kontrolle behalten.
Auch, wenn du bereits in Reiki eingeweiht bist und dann im Gewusel des Alltags darauf vergessen hast, du kannst jederzeit deinen Reiki-Weg wieder aufnehmen. Es ist faszinierend zu beobachten, wie sehr diese Frauen dabei aufblühen. Und sie selbst überrascht sind, wieviel mehr Energie sie haben, ausgeglichener sind und sich selbst wieder spüren.

Wie sich Reiki anfühlt, gehört zu den Fragen, die am Anfang ganz natürlich auftauchen. Deshalb findest du hier einige Erfahrungen von Frauen.

Wie Reiki wahrgenommen wird

Viele Frauen berichten während einer Reiki-Sitzung zum Beispiel von:

  • Wärme, die sich im Körper ausbreitet.
  • Kribbeln an Händen und Füßen.
  • Ein Gefühl von angenehmer Schwere im Körper.
  • Ein Loslassen von Muskelanspannung.
  • Tiefe Entspannung – manche schlafen dabei ein.
  • Mehr Ruhe im Kopf.
  • Ein inneres Loslassen – ein Gefühl von „einfach sein“.
  • Weite – eine Leichtigkeit, die sich ausbreitet.
  • Verbundenheit – sich selbst wieder stärker spüren.
  • Ein Gefühl von innerer Freiheit.

Da wir alle so verschieden sind und uns auch in unterschiedlichen Stimmungen befinden, wird Reiki immer anders wahrgenommen. Und das sagt nichts über die Wirksamkeit aus.

In seltenen Fällen berichten manche Frauen auch von vorübergehenden Empfindungen wie Druck, Ziehen oder leichten Schmerzen. Diese können durch das Lösen von Verspannungen oder auch Reinigungsprozessen auftreten. Meist sind jedoch solche Empfindungen nur kurz.

Es geht bei Reiki nicht um Leistung oder Bewertung, sondern darum – einfach sein zu dürfen. 
Gerade dieses: Alles ist genau richtig, was sich gerade zeigt – schenkt diese Erleichterung. 

Dennoch ist es natürlich, dass am Anfang Fragen und Unsicherheiten rund um Reiki aufkommen – und genau darauf gehen wir jetzt ein.

Reiki als ergänzende Unterstützung – kein Ersatz für medizinische Behandlung

Reiki versteht sich als begleitende und unterstützende Maßnahme und ersetzt keinen Arzt, Heilpraktiker oder therapeutische Behandlungen, wie beispielsweise im St. George’s Hospital in London1 gezeigt wurde.

Auch im Unfallkrankenhaus Berlin wird Reiki seit Jahren in einer eigenen Entspannungsabteilung erfolgreich ergänzend eingesetzt. 

Gibt es wissenschaftliche Studien zu Reiki?

In einer aktuellen Studie aus dem Jahr 2025 wurden 82 Frauen mit Wechseljahrebeschwerden auf die Wirkung von Reiki untersucht. Das Ergebnis zeigt, dass sich die Beschwerden bei den Frauen, die Reiki-Sitzungen bekamen, signifikant reduzierten.

Diese unterstützende Wirkung bestätigen auch andere Studien, etwa bei Schmerzen.

Gleichzeitig weisen viele Forschende darauf hin, dass die bisherigen Studien oft relativ klein sind oder unterschiedliche Methoden verwendet wurden. Deshalb gilt die wissenschaftliche Studienlage insgesamt noch nicht als eindeutig. Weitere größere Studien sind notwendig, um die Wirkweise genauer zu verstehen.

Für viele steht jedoch nicht nur die wissenschaftliche Erklärung im Mittelpunkt, sondern die persönliche Erfahrung von Entspannung, innerer Ruhe und emotionaler Unterstützung während einer Reiki-Behandlung. Reiki lässt sich nicht vollständig erklären – was letztlich zählt, ist das eigene Erleben.

Häufige Bedenken und Missverständnisse rund um Reiki

Ist Reiki eine Religion?

Nein.
Reiki wurde von Mikao Usui als Weg für ein bewusstes Leben gelehrt – nicht als Religion. Im Mittelpunkt stehen die innere Haltung und ein ruhiger Geist. So wird Reiki unabhängig vom persönlichen Glauben in vielen Teilen der Welt gelebt.

Muss ich daran glauben oder spirituell sein, damit es wirkt?

Nein.
Es ist verständlich, dass Reiki anfangs skeptisch machen kann und oft auch als ein „abgehobenes Esoterik-Ding“ gesehen wird.
In der Erfahrung zeigt sich jedoch etwas anderes: Die Wirkung hängt weder davon ab, ob du daran glaubst, noch davon, ob du dich als spirituell bezeichnest. Entscheidend ist nur die Bereitschaft, dich darauf einzulassen.

Ist Reiki gefährlich?

Nein.
Reiki ist eine sehr sanfte Methode. In seltenen Fällen können vorübergehend Empfindungen auftreten, während sich Spannungen im Körper lösen – diese klingen in der Regel schnell wieder ab – oft entsteht danach ein Gefühl von Weite und innerer Erleichterung.

Ist Reiki seriös?

Ja.
Reiki wird seit über 100 Jahren praktiziert und von vielen Menschen weltweit in ihren Alltag integriert. Als komplementäre Methode unterstützt es Entspannung, Ausgleich und Selbstfürsorge – ohne dabei medizinische oder therapeutische Behandlungen zu ersetzen.

Kann jeder Reiki lernen? Braucht es dafür Vorkenntnisse?

Ja.
Jeder Mensch kann Reiki erlernen. Dafür braucht es keine speziellen Fähigkeiten oder Vorkenntnisse – nur die Bereitschaft, sich darauf einzulassen und alles Weitere entwickelt sich Schritt für Schritt.

Kann mir jemand Reiki senden, ohne dass ich es möchte oder mir Energie entziehen?

Nein.
Reiki wirkt nur mit deiner Zustimmung – dein freier Wille steht dabei immer im Mittelpunkt. Du behältst jederzeit die Kontrolle über dich und deinen Körper. Es kann dir dabei keine Energie entzogen werden und du nimmst auch keine fremden Energien auf.

Verliert die Reiki-Gebende dabei Energie und bekomme ich ihre Energie?

Nein.
Menschen, die Reiki weitergeben, geben keine eigene Energie ab. Sie wirken vielmehr als Kanal für den Energiefluss. Das bedeutet: Du bekommst keine fremde Energie, sondern die Energie fließt genau so, wie es für dich stimmig ist. Viele erleben sowohl als Empfangende, als auch als Gebende Entspannung und Ausgleich.

Kann ich zu viel Reiki-Energie aufnehmen oder muss ich sie bewusst steuern?

Nein.
Reiki gilt als sanfte und selbstregulierende Methode. Die Energie geht dorthin, wo sie gebraucht wird – ganz ohne, dass du etwas steuern musst. Du kannst dich während der Anwendung einfach entspannen und deinem Körper vertrauen, du kannst dabei nichts falsch machen.

Was ist, wenn ich während Reiki nichts spüre – wirkt es dann überhaupt?

Ja.
Manche Menschen nehmen während einer Behandlung deutliche Empfindungen wahr, andere spüren wenig oder gar nichts. Das bedeutet jedoch nicht, dass Reiki nicht wirkt. Die Wirkung zeigt sich oft auf eine ganz eigene Weise – manchmal auch erst später. Deine Wahrnehmung ist individuell und kann sich von Mal zu Mal verändern.

Brauche ich immer eine Reiki-Behandlung, um Reiki zu nutzen?

Nein.
Nach einer Reiki-Einweihung kannst du Reiki auch selbst für dich nutzen. Du bist nicht darauf angewiesen, eine Behandlung zu bekommen.

Du kannst es ganz selbstverständlich in deinen Alltag integrieren – für Momente der Ruhe, in herausfordernden Situationen oder einfach, um deinen Körper zu unterstützen. Immer dann, wenn du es gerade brauchst.

Ist Reiki schwer zu erlernen oder im Alltag anzuwenden?

Nein.
Viele sind überrascht, wie einfach sich Reiki in den Alltag integrieren lässt. Oft reicht es schon, die Hände aufzulegen oder dich bewusst mit der Energie zu verbinden.

Gerade in einem vollen Alltag wird genau das als große Erleichterung erlebt – weil es keinen zusätzlichen Druck macht, sondern kleine Momente der Stille und Verbindung schafft. Eine Art Ruheinsel mitten im Alltag.

Muss ich für Reiki viel Zeit einplanen?

Nein.
Reiki lässt sich ganz flexibel in deinen Alltag integrieren. Nach einer kurzen Übungsphase reicht oft schon ein Moment der Verbindung – ganz ohne, dass du dir extra Zeit nehmen musst.

Wenn du möchtest, kannst du dir natürlich auch ganz bewusst deine „Reiki-Me Time“ schenken. Reiki darf sich leicht anfühlen.

Ist Reiki bei traumatischen Erfahrungen als alleinige Therapie geeignet?

Nein.
Reiki ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung. Es kann dich jedoch unterstützend begleiten – gerade in herausfordernden Zeiten und wird idealerweise durch professionelle Begleitung ergänzt.

Kann Reiki in den Wechseljahren unterstützen?

Ja.
Viele Frauen erleben Reiki in den Wechseljahren als wohltuende Unterstützung. Es kann dabei helfen, körperliche Beschwerden zu lindern, den Schlaf zu verbessern und wieder mehr Ruhe in den Kopf zu bringen. Auch Stimmungsschwankungen werden oft als ausgeglichener wahrgenommen.

Als bewusster Weg kann Reiki dich in dieser besonderen Lebensphase dabei unterstützen, wieder mehr bei dir selbst anzukommen.

Gibt es eine Empfehlung, wie oft du Reiki anwenden solltest?

Nein.
Das ist ganz individuell – je nachdem, wie du Reiki für dich nutzen möchtest. Manche empfinden schon eine einzelne Behandlung als sehr wohltuend. Andere nutzen Reiki regelmäßig, zum Beispiel einmal im Monat oder in bestimmten Lebensphasen auch häufiger.

Wenn du Reiki selbst gelernt hast, kannst du es jederzeit anwenden – und es wird ganz selbstverständlich Teil deines Alltags.

Kann Reiki auch über die Ferne wirken?

Ja.
Auch wenn es sich am Anfang ungewohnt anhört – viele sind überrascht, wie selbstverständlich es sich anfühlt. In Reiki wird davon ausgegangen, dass Energie nicht an Raum oder Entfernung gebunden ist, deshalb kann Reiki auch über die Ferne weitergegeben werden.

Fazit: Reiki als praktische Unterstützung im Alltag und als bewusst gewählte Lebensweise

Reiki ist eine sanfte Methode der Energiearbeit, um den Alltag entspannter zu erleben und sich selbst zu stärken.

Bei Reiki wird der Energiefluss durch eine sogenannte Einweihung aktiviert – ein Moment, in dem eine Reiki-Lehrerin oder ein Reiki-Lehrer dich mit dieser Form der Energiearbeit vertraut macht.
Ab diesem Zeitpunkt kannst du dir selbst oder anderen Reiki geben, indem du deine Hände am Körper auflegst und die Energie fließen lässt.

Was an Reiki besonders geschätzt wird, ist, dass sich mit der Zeit eine Art innerer Frieden einstellt. Dieses Gefühl, innerlich ständig getrieben zu sein, weicht zunehmend einem bewussten Ankommen im Moment. So entsteht Raum, in dem die Selbstheilungskräfte des Körpers wirken können.  

Gerade für Frauen ab der Lebensmitte – einer Phase, in der sich vieles verändert – wächst oft der Wunsch nach einer selbstbestimmten Gestaltung des eigenen Lebens. Gleichzeitig braucht es flexible und individuelle Wege, die sich einfach in den Alltag integrieren lassen.

Jede Frau erlebt Reiki auf ihre ganz persönliche Weise. Genau das macht diesen Weg so besonders.

In meiner Herzraumschule findest du alle Schritte auf dem Reiki-Weg, wo auch immer du dich gerade befindest. Entdecke deinen nächsten Schritt.

Reiki auf einen Blick – das Wichtigste für dich

  • Reiki ist eine sanfte Methode der Energiearbeit, die durch Handauflegen angewendet wird.
  • Du kannst Reiki sowohl als Behandlung erhalten als auch für dich selbst nutzen.
  • Nach einer Einweihung kannst du dir jederzeit selbst Reiki geben – ganz flexibel im Alltag.
  • Viele erleben dadurch mehr Ruhe, einen klaren Kopf und ein besseres Körpergefühl.
  • Reiki ersetzt keine medizinische Behandlung, wird jedoch in vielen Bereichen unterstützend eingesetzt.
  • Du brauchst keine Vorkenntnisse – nur die Bereitschaft, dich darauf einzulassen.

FAQ – Häufige Fragen zu Reiki

Was kostet eine Reiki-Behandlung?+

Die Kosten können je nach Region und Anbieter unterschiedlich sein. Häufig liegen sie für eine Sitzung von etwa 60 Minuten zwischen 70 und 120 Euro. In der Regel werden sie nicht von Krankenkassen übernommen.

Wie lange dauert eine Reiki-Behandlung?+

Eine Sitzung vor Ort dauert meist 45 bis 60 Minuten. Eine Fernübertragung liegt oft zwischen 20 und 60 Minuten.

Muss man an Reiki glauben, damit es wirkt?+

Nein. Reiki wird unabhängig vom Glauben als entspannend und unterstützend erlebt. Die Bereitschaft, sich darauf einzulassen, mehr braucht es nicht.

Kann Reiki auch über die Ferne wirken?+

Ja. In Reiki ist Energie nicht an Raum oder Entfernung gebunden. Deshalb kann Reiki auch über die Ferne weitergegeben werden.

Warum braucht es für Reiki eine Einweihung?+

Durch die Einweihung wird der Zugang zum Energiefluss geöffnet. Erst danach kannst du Reiki selbst anwenden.

Kann ich etwas falsch machen?+

Nein. Reiki gilt als sanfte Methode, die dort wirkt, wo sie gerade gebraucht wird. Reiki wirkt selbstregulierend.

Ist Reiki wissenschaftlich belegt?+

Nein. Es gibt Studien, die die Wirkung von Reiki als unterstützende Maßnahme belegen, aber nicht als Ersatz für ärztliche oder therapeutische Behandlung.

Ersetzt Reiki einen Arzt oder eine Therapie?+

Nein. Reiki ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung. Es kann dich unterstützend begleiten, sollte aber immer ergänzend zu professioneller Betreuung genutzt werden.

Ist Reiki eine Religion?+

Nein. Reiki unterstützt einen bewussten Lebensweg – unabhängig von Kultur oder persönlichem Glauben.

Ist Reiki gefährlich oder unseriös?+

Nein. Reiki ist eine sanfte Methode und gilt nicht als gefährlich. Es wird seit über 100 Jahren praktiziert und von vielen Menschen als unterstützende Methode im Alltag genutzt – nicht als Ersatz für medizinische oder therapeutische Behandlungen.

Bekomme ich fremde Energie oder die von der Reiki-Gebenden?+

Nein. Du bekommst keine fremde Energie. Reiki wird als universelle Energie verstanden, die durch die gebende Person weitergeleitet wird, ohne dass diese eigene Energie abgibt. 

Kann mir jemand Reiki senden, ohne dass ich es möchte?+

Nein. Reiki wirkt nur mit deiner Zustimmung. Dein freier Wille steht dabei immer im Mittelpunkt. Niemand kann dir einfach Energie senden, wenn du das nicht möchtest.

Muss ich mich für Reiki ausziehen?+

Nein. Du bleibst während einer Reiki-Behandlung vollständig bekleidet. Die Hände werden sanft aufgelegt oder leicht über dem Körper gehalten.

Kann jeder Reiki lernen?+

Ja. Du brauchst keine Vorkenntnisse oder besondere Fähigkeiten – nur die Bereitschaft, dich darauf einzulassen.

1 Fußnote – alle Links:

Quelle: St.George Hospital in London

Quelle: Unfall Krankenhaus Berlin

Quelle: Studie – Wechseljahre

Quelle: Studie Schmerzen

Über die Autorin

Karin Buttinger ist Mentorin, Reiki-Lehrerin und Gründerin der Herzraumschule. Seit 2020 begleitet sie Frauen ab der Lebensmitte zu mehr Kraft und Energie, Klarheit und innere Stabilität. Auf ihrem Blog schreibt sie über Reiki, Energiearbeit, und Astrologie und teilt die Erfahrungen aus ihrer Arbeit mit Frauen in dieser Lebensphase.

Karin Buttinger

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